Was bekommt einen Namen, und auf welchem Fundament steht er?
Ein guter Name wird nicht gefunden, sondern gebaut und geprüft. Wähl einen Weg, arbeite ihn durch, und komm mit dem Ergebnis hierher zurück.
Namens-Check
Die Shortlist durch vier Proben schicken: Klang, Sprachen, Register, Netz. Trennt die Namen, die gefallen, von denen, die halten. Füllt die Prüfung unten mit Befunden statt mit Hoffnung.
Andere Wege zur Antwort
Semantische Intuition
Wörter aus dem Angebot und Wörter aus der Kundenwelt zu Namen fügen, die es noch nicht gibt, und zu jedem sagen, was das wäre. Der Weg zu Kunstwörtern und Wortverbindungen mit eigenem Klang.
Brainwriting 6-3-5
Kandidaten in Menge, ohne dass jemand redet. Blätter wandern im Takt, jeder schreibt drei Namen und baut an den fremden weiter. Die Wahl, sobald die Geschäftsleitung mit am Tisch sitzt.
Morphologischer Kasten
Den Namen als Bauplan zerlegen: Wortstamm, Sprache, Klang, Länge, Namensfeld. Je Stellgrösse die Ausprägungen sammeln, dann Pfade ziehen. Holt die Bauarten aus den Ecken, die niemand vorschlägt.
Reizwort
Wenn die Liste nur trägt, was jeder schon dachte. Ein fremdes Wort kommt neben die Aufgabe, jedes Merkmal wird übertragen. Bringt die Metaphern, die am Tisch fehlten. Zünder, kein Verfahren.
Dotmocracy
Liegen zwölf Kandidaten an der Wand, klebt jede Person drei Punkte, still und zugleich, der Inhaber nicht. Die Punkte zeigen, was die Runde mag, nicht, was hält: das prüft erst der Namens-Check.
Nutzwertanalyse
Wenn zwei oder drei Namen gleich gut scheinen: die Kriterien aus Abschnitt 2 still gewichten, einfrieren und jeden Kandidaten je Kriterium mit 1 bis 5 benoten, jede Note mit Beleg. Der Inhaber entscheidet mit Satz zur Abweichung.
Fünf-Sekunden-Test
Name, Claim oder Logo fünf Sekunden zeigen, wegnehmen, fragen. Zeigt, was ein Name auslöst, bevor ihn jemand erklärt bekommt. Die Antworten gehen in die Prüfung.
Was genau bekommt einen Namen, und was muss er leisten? Ein Name ohne Auftrag wird nach Geschmack gewählt.
Vor dem ersten Kandidaten festlegen, woran gemessen wird. Muss heisst: fällt der Name hier durch, ist er raus. Kann heisst: gibt Punkte.
| Kriterium | Muss oder Kann | Woran geprüft |
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Erst Menge, dann Urteil. Jedes Namensfeld bringt andere Stärken; eine Liste aus nur einem Feld ist eine halbe Liste.
| Kandidat | Namensfeld | Die Idee dahinter |
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Drei bis fünf Kandidaten gegen die Kriterien. Wer ein Muss verfehlt, ist raus, egal wie gut er klingt.
| Kandidat | Alle Muss erfüllt | Kann-Punkte | Stärkste Seite | Schwächste Seite |
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Der Kern des Blatts. Ein Name, der nicht geprüft ist, ist ein Wunsch. Je Kandidat der Shortlist vier Proben: Register, Firma, Netz, Sprache.
| Kandidat | Marke (Swissreg, TMview, Klassen) | Firma (Zefix) | Domain und Handles | Sprachprobe | Urteil |
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Ein Name, mit Begründung. Was er ausschliesst, gehört dazu.
Woher die Antwort kommt. Füllt sich von selbst, wenn du aus einer Methode hierher zurückkehrst.