Was bleibt gleich, egal was die Marke gerade tut?
Werte stehen nicht im Kopf bereit, sie werden ausgegraben. Wähl einen Weg, arbeite ihn durch, und komm mit dem Ergebnis hierher zurück.
Werte-Q-Sort
Wertekarten in eine Pyramide mit fester Platzzahl zwingen. Ein Wert steigt nur, wenn ein anderer sinkt: so kommt die Rangfolge heraus, die ohnehin schon gilt.
Andere Wege zur Antwort
Die vier Wertetypen
Kandidaten in Kernwert, Wunschwert, Eintrittswert und Zufallswert trennen, dann die Kostenprobe. Beendet die Diskussion darüber, ob «Qualität» ein Wert ist. Gut direkt nach dem Q-Sort.
Wertschätzendes Interview
Nach einem Moment fragen, in dem die Arbeit am lebendigsten war, und die Kräfte herauslesen, die ihn getragen haben. Liefert Werte samt Beleg, statt sie zu behaupten.
Five Whys
Eine Aussage der Marke fünfmal mit «Warum» weitertreiben. Der schnellste Weg von der Floskel zur Überzeugung, brauchbar für Vision und Mission.
Pre-Mortem
Die Vision ist in drei Jahren gescheitert, und alle erklären warum. Der Belastungstest für den Satz, an den das Haus angeblich glaubt: Er trennt die Vision, für die jemand etwas aufgibt, von der, die nur gut klingt.
Walt-Disney-Methode
Der eine Weg hier, der die Vision erst baut, statt sie zu prüfen: Die Runde träumt den Tag in drei Jahren, an dem sie gilt, macht daraus Etappen und lässt den Kritiker zum Schluss fragen, was fehlt. Die Vision ist die Zukunft, die es noch nicht gibt; sie wird erfunden. Die Werte darunter nicht, die werden ausgegraben. Reihenfolge: erst Disney, dann Five Whys, dann Pre-Mortem.
Die Vision beschreibt die Welt, die Mission die Arbeit daran.
Drei bis fünf. «Qualität» ist kein Wert, jeder will Qualität. Ein Wert, der nichts kostet, ist keiner: Patagonia spendet, Tony's baut den Missstand ins Produkt.
| Wert | Was er ausschliesst (was er uns kostet) | Wo er sich im Alltag zeigt |
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Woher die Antwort kommt. Füllt sich von selbst, wenn du aus einer Methode hierher zurückkehrst.