Für welche Marke legen wir fest, wie sie aussieht, und woraus wird es abgeleitet?
Wie eine Marke aussehen soll, weiss niemand am Tisch. Man findet es draussen und prüft es an fremden Augen. Wähl einen Weg, arbeite ihn durch, und komm mit dem Ergebnis hierher zurück.
Exploring
Raus mit der Aufgabe im Kopf und ohne Bild davon, wie die Lösung aussieht. Strukturen, Texturen, Farben, Licht und Bewegungen aus Natur oder Stadt mitbringen, das Prinzip dahinter formulieren und auf Licht, Material und Komposition übertragen. Liefert die Richtung aus der Welt statt aus der Bilddatenbank.
Andere Wege zur Antwort
Semantisches Differenzial
Die heutigen Bilder auf Gegensatzpaaren einstufen, sieben Stufen je Paar, und gegen das gewünschte Profil legen. Zeigt, wo die Bildwelt heute anders spricht als die Tonalität.
Fremdbild-Selbstbild-Abgleich
Bilder der Marke ohne Logo zeigen und ungestützt fragen, was jemandem dazu einfällt. Liefert die Wörter, mit denen die Bilder draussen wirklich beschrieben werden.
Galeriemethode
Bevor jemand Referenzen sucht, zeichnet jeder im Kundenteam allein, wie ein typisches Bild der Marke aussehen soll. Die Blätter kommen an die Wand. Macht sichtbar, dass zwei Leute zwei verschiedene Bildwelten meinen.
Kopfstand
Wenn die No-Gos nicht kommen, weil niemand etwas ausschliessen will. Die Frage wird gedreht: «Wie sieht ein Bild aus, das garantiert nach Stock und nach jeder anderen Marke aussieht?» Die Sabotage-Liste ist in zehn Minuten voll und wird zur No-Go-Liste. Zünder, kein Verfahren.
Fünf-Sekunden-Test
Für den Logo-Test mit echten Augen: ein Bild ohne Logo fünf Sekunden zeigen, wegnehmen, fragen, von wem es ist. Liefert die Zahl, ob die Bildwelt die Marke allein trägt.
Was die Bilder heute zeigen, und was sie zeigen sollen. Je Merkmal ein Befund am konkreten Bild, nicht ein Wunsch.
| Merkmal | Heute (woran gesehen) | Soll |
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«Nah, aber nicht aufdringlich.» «Warm, aber nicht kitschig.» Je Paar ein Beispielbild, das beides zeigt: als Link, Dateiname oder in einem Satz beschrieben.
| So | Aber nicht so | Beispielbild |
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Was nie vorkommt. Je genauer die Liste, desto schneller fällt ein falsches Bild auf, beim Fotografen wie beim Generieren.
Formulierungen, die zuverlässig unsere Bildwelt bringen. Benennen wie ein Fotograf am Set: Licht, Material, Komposition, Kamera, Stimmung. Kommen aus dem Prompt-Rewrite.
| Baustein | Bringt | Getestet mit |
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Wenige, genau gewählte Vorbilder. Zu jedem, was genau wir davon nehmen. Eine Referenz ohne diesen Satz ist ein Moodboard, keine Leitplanke.
| Referenz (Link oder Datei) | Was sie zeigt | Was wir davon nehmen |
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Logo abdecken, Bild zeigen, fragen: Von wem ist das? Erkennt man die Marke ohne Logo nicht, trägt die Bildwelt sie noch nicht.
Die Bildwelt in einem Satz, so dass ein Fotograf oder ein Prompt danach arbeiten kann.
Woher die Antwort kommt. Füllt sich von selbst, wenn du aus einer Methode hierher zurückkehrst.